Handseifen, Holzzahnbürste, Holzhaarkämme, selbstgemachte Cremes und ein Rasierhobel – alles aus nachhaltigen Materialien hergestellt.

Service & Ratgeber

1:0 fürs Dusch-WC!

Bis 2050 könnte der Plastikmüll im Ozean weitaus mehr wiegen als die dort lebenden Fische. Echt jetzt!? Da müssen wir etwas ändern und fangen gleich damit an.

Wie nachhaltig ist dein Bad?

Traurig, aber wahr! Wir Deutschen waren 2017 mit 18,7 Millionen Tonnen Rekordhalter beim Thema Verpackungsmüll, wie das Umweltbundesamt Mitte November 2019 mitteilte. Rein rechnerisch waren das 226,5 Kilogramm pro Person und damit drei Prozent mehr als noch im Vorjahr. Knapp die Hälfte davon, nämlich unfassbare 47 Prozent, fallen in privaten Haushalten an. Und da geht es nur um den Verpackungsmüll. Höchste Zeit also, etwas daran zu ändern.

Ein Leben nach der Zero-Waste-Philosophie

Keine Sorge, es ist wirklich einfach, im eigenen privaten Umfeld etwas für die Umwelt zu tun und Müll erheblich zu reduzieren. Beginne zum Beispiel in deinem Bad. Zusätzlich zu den Tipps, die wir im Blog „Zero Waste im Badezimmer“ schon zusammengestellt haben, habe ich heute drei weitere Denkanstöße für dich:

 

Das Geberit AquaClean macht Feuchttücher überflüssig.

Dusch-WCs, wie das Geberit AquaClean Mera, machen Feuchttücher überflüssig, indem sie den Po sanft mit Wasser reinigen.

#1 Wasser sparen

Beim Duschen wird weniger Wasser verbraucht als beim Baden, das ist klar. Aber Hand aufs Herz: Wie lange lässt du dich jeden Morgen unter der Brause von warmem Wasser berieseln? Worauf ich hinaus will: Wasser sparen im Bad ist eine der einfachsten Methoden, selbst etwas für die Umwelt zu tun. Einfach mal beim Einseifen unter der Dusche oder beim Zähneputzen das Wasser abstellen! Auch die Anschaffung wassersparender Armaturen und Duschbrausen sind eine gute Investition in die Zukunft!

Unser AquaClean Dusch-WC braucht sich in diesem Kontext übrigens nicht zu verstecken: Es schneidet in punkto Ökobilanz positiv ab. Der zusätzliche Wasserverbrauch bei einem Dusch-WC spielt – im Vergleich zum Papierverbrauch – eine untergeordnete Rolle. Durch die sanfte Reinigung des Pos mit Wasser und dem anschließenden Trockenfönen können in einem Jahr bis zu 46 Rollen Klopapier eingespart werden. Feuchttücher werden komplett überflüssig. Mit individuellen Einstellungen bei unseren AquaClean Modellen lassen sich zudem weitere Energieeinsparungen erzielen. Im Energiesparmodus liegt der Energieverbrauch bei allen AquaClean Modellen bei höchstens 0,5 Watt. Sämtliche AquaClean Modelle sind mit einem Energiesparmodus ausgestattet und erfüllen die europäischen Ökodesignanforderungen (ErP-Richtlinien). Also gleich mehrere gute Gründe, mit einem Dusch-WC für mehr Nachhaltigkeit im eigenen Bad zu sorgen – sanfte Reinigung und „rundum Frischegefühl“ inklusive.

Geberit AquaClean Dusch-WCs im Vergleich zu herkömmlichen Toiletten mit WC-Papier und Bidet.

Die Grafik zeigt die Umweltbelastung durch einzelne WC-Modelle, bewertet nach der IMPACT World+ Methode.

#2 Plastik ade

Apropos Plastik: Wie viele Cremetiegel, Tuben und Co. stehen in deinem Bad? Sei ehrlich zu dir selbst! Die meisten davon sind Einwegverpackungen, die du schon bald entsorgen wirst. Ganz abgesehen von den vielen Plastikfolien, in denen die Produkte zusätzlich verpackt sind. Da kommt ganz schön was an Müll zusammen übers Jahr!  Glücklicherweise gibt es aber schon zahlreiche Alternativen, mit denen sich Plastikverpackungen vermeiden lassen.

Dank Duschgel und Shampoo in fester Seifenform kannst du dich inzwischen sehr gut zum Zero-Waste-Experten im eigenen Bad mausern. Außerdem schmeicheln die natürlichen Inhaltsstoffe deiner Haut und deinen Haaren.

Und wenn du noch zur klassischen Handzahnbürste greifst, solltest du mal eine aus Bambus versuchen: Die ist nicht nur frei von Plastik, sondern auch antibakteriell, zu 100 Prozent kompostierbar und vegan. Passend zur Zahnbürste werden praktischerweise gleich auch vegane Zahncremes angeboten, die ohne Mikroplastik daherkommen und in recyclebaren Tuben verpackt sind.

Wiederverwendbare Abschmink-Pads sind mit einem Garn zusammengebunden und werden von einer Person auf der Hand gehalten.

Wiederverwendbare Abschmink-Pads gibt es mittlerweile in den meisten Drogeriemärkten zu kaufen oder können alternativ selbst genäht werden.

Gut zu wissen: Das Angebot für plastikfreie Badartikel ist mittlerweile sehr umfangreich und geht von Bambus-Wattestäbchen bis hin zu wiederverwend- und waschbaren Abschminkpads.

#3 Qualität zählt

Investiere in langlebige und zeitlose Produkte in deinem Bad, mit denen du dich auch nach vielen Jahren noch wohlfühlst. Du darfst es ruhig glauben: die anfänglichen Mehrkosten für qualitativ hochwertige Einrichtungsgegenstände gleichen sich durch ihre längere Lebensdauer aus. Und es sieht meistens auch noch sehr gut aus, wenn man im Bad edle Materialien, wie Holz, Glas oder Stein richtig in Szene setzt. Das kann auch ein schicker Rasierhobel sein, ein hochwertiger Bademantel aus Naturmaterialien oder auch eine Haarbürste aus Holz.

Ist dein Bad schon plastikfrei? Was unternimmst du zur Reduktion von Müll für ein nachhaltigeres Hygieneleben? Teile dein Wissen in unserem Kommentarfeld!

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