Mann in der Badewanne

Männer und ihre Bäder

Was sie machen, was sie brauchen, was sie sich wünschen – drei Männer plaudern aus dem Badschränkchen.

Intimer Blick durchs Schlüsselloch

Achtung, Klischee-Alarm: Ein echter Kerl hat ein schwarzes Bad, ausgestattet mit unzähligen technischen Finessen, Bartstoppeln im Waschbecken und ist morgens in einer Viertelstunde fertig. Wirklich? Ich wollte es genau wissen und habe drei Interviewpartner gefunden, die bereit waren, mir Rede und Atwort zu stehen.

Das minimalistische Bad bei Blogger Bru von Bru’s World

Anne Dörte: Bru, wie lang brauchst du im Bad?

Bru: Unter der Woche reichen mir 15 Minuten im Bad. Duschen, Zähneputzen, Einduften – fertig! Am Wochenende nehme ich mir gerne Zeit für ein entspannendes Bad oder um Gesicht und Körper so richtig zu verwöhnen.

Pflegeprodukte im Männer-Bad.

Der passende Duft darf bei Brus täglicher Pflegeroutine nicht fehlen. (c) Bru’s World

Mann rasiert sich vor dem Kosmetikspiegel.

Für die perfekte Rasur sind gute Lichtverhältnisse ein Muss. (c) Bru’s World

Anne Dörte: Und wie würdest du den Stil deines Bads in drei Sätzen beschreiben?

Bru: Klar und minimalistisch, es überwiegen die Farben Dunkelgrau und Weiß. Pflegeutensilien, Zahnbürsten und Duftflakons sind in diversen Schränken verstaut. Das lässt das Bad cleaner und sauberer wirken, durch die dunklen Farben ist es trotzdem gemütlich.

Anne Dörte: Worauf kannst du im Bad nicht verzichten?

Bru: Waschbecken, Badewanne und Dusche sind natürlich unverzichtbar im Badezimmer. Daneben habe ich gerne verschiedene Cremes und Düfte zur Auswahl. Eine gute Beleuchtung ist für die Bartpflege ein Muss.

Anne Dörte: Stell dir vor, du hast einen Wunsch für dein Badezimmer frei. Was wählst du?

Bru: Eine bodengleiche Dusche mit einem Rainshowerduschkopf. Das wäre für mich ein klein wenig Wellness in der Hektik des Alltags.

Bad mit Aussicht bei Blogger Pierre von Schönhässlich

Anne Dörte: Pierre, wie lange brauchst du morgens im Bad?

Pierre: Als Spätinsbettgeher und Vielzufrühaufsteher bin ich komplett durchgetaktet. T-Shirt drüberziehen, Buchse an und Zahnbürste in den Mund. Während ich auf meiner Zahnbürste kaue, packe ich meinen Laptop ein, spucke aus und dann kommt die elektrische Zahnbürste. Ich habe den Tick entwickelt erst grob und dann fein zu putzen (Mann wird alt!). Eiskaltes Wasser ins Gesicht, Deo unter die Achseln, Wachs in die Haare, einen kleinen Spritzer Creme ins Gesicht, eine Note Hermes und fertig ist die Männergestalt. Ich habe gerade auf die Stoppuhr gedrückt und es waren genau 20 Minuten. Mit Rasieren drei mehr.

Minimalistisches Bad mit weißen Fließen.

Blogger Pierre von Schönhässlich liebt sein minimalistiches Bild. (c) Schönhässlich

Anne Dörte: Und wie würdest du den Stil deines Bads in drei Sätzen beschreiben?

Pierre:

  1. Ein weiß gefliester Reinraum.
  2. Eine minimalistisch eingerichtete Oase der Ruhe.
  3. Eine Reinigungskapsel mit Dampfstrahler.
Weiße Zahnputzbecher mit einer persönlichen Note.

Auch bei der Einrichtung setzt Mann auf cleane Details. (c) Schönhässlich

Anne Dörte: Hand aufs Herz: Worauf kannst du im Bad nicht verzichten?

Pierre: Wo fange ich da an? Man hat ja in mühevoller Kleinstarbeit seine Lieblingspflegeprodukte herausgesucht und die möchte ich auf keinen Fall missen. Pflicht ist auch ein Tageslichtbad – es gibt nichts Schöneres am Morgen nach einer durchzechten Nacht als Sonnenstrahlen, die auf der Haut kitzeln. Wenn du dann noch siehst, wie sich der Nebel unter dem Stuttgarter Fernsehturm langsam lichtet... Habe ich schon erwähnt, dass unser Bad eine extrem schöne Aussicht bietet?!

Anne Dörte: Hättest du jetzt noch einen Wunsch für dein Badezimmer frei. Was würdest du wählen?

Pierre: Naturstein. Auf einer unserer unzähligen Reisen hatten wir ein sehr luxuriöses Bad, das komplett mit Naturstein ausgekleidet war. Das erzeugte ein unglaubliches Gefühl der Geborgenheit. Die Füße bekamen eine kleine Massage durch die Unebenheiten im Gestein. Und auch die Dusche war von Stein umgeben. Es fühlte sich an, als würde man direkt unter einem Wasserfall duschen.

Bad mit Blick auf den Stuttgarter Fernsehturm.

Aussichtsreich: Von Pierres Badezimmer blickt Mann bei schönem Wetter auf den Stuttgarter Fernsehturm. (c) Schönhässlich

Das funktionale Bad bei Stefan Herborn, Geberit Regionalverkaufsleiter Ausstellungen und Design

Anne Dörte: Stefan, wie lang brauchst du im Bad?

Stefan: Das kommt darauf an, was am Tag ansteht, in der Regel 20 bis 30 Minuten.

Anne Dörte: Und wie würdest du den Stil deines Badezimmers in drei Sätzen beschreiben?

Stefan: Mein Badezimmer ist groß, ich brauche Platz und hasse enge Funktionsbäder. Ich lege großen Wert auf Funktionalität, die Einrichtung ist deshalb klassisch mit allen Komponenten, die ich in einem Bad brauche. Das sind Waschtisch mit großem Spiegelschrank, Badmöbel, Badewanne, Dusche, WC und Bidet.

Dusche mit Thermostat.

Ein Duschthermostat sorgt bei Stefan für die ideale Temperatur in der Nasszelle. (c) Hansgrohe

Anne Dörte: Hand aufs Herz: Worauf kannst du im Bad nicht verzichten?

Stefan: Wichtig ist für mich eine Thermostatarmatur in der Dusche, damit habe ich immer eine konstante Duschwassertemperatur. Nie mehr verzichten kann ich auf mein AquaClean Dusch-WC, das ist (m)ein Muss!

Anne Dörte: Mit Dusch-WC ausgestattet solltest du ja wunschlos glücklich sein. Gibt es dennoch etwas, das du in deinem Bad verändern würdest?

Stefan: Tatsächlich würde ich gerne mehr mit Licht arbeiten. Die LED-Technik bietet dazu heute tolle Möglichkeiten, zum Beispiel helle Beleuchtung zum besseren Aufwachen am Morgen und gedämpftes warmes Licht für einen leichten Übergang in den Schlaf am Abend.

 

Und jetzt seid ihr dran: Verratet uns im Kommentarfeld, was ihr im Bad nicht mehr missen wollt oder was euer sehnlichster Wunsch ist!

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