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Badezimmer Trends 2018

Das bleibt, das kommt: Interior-Designerin Sigrid Gutberlet über aktuelle Vorlieben und Trends im Bad.

Ideen für die Badausstattung von morgen

Sigrid Gutberlet ist selbstständige Interior-Designerin und kennt sich mit den aktuellen Badtrends bestens aus. Wir haben mit der Inhaberin des Homestyling-Büros FINDHUS über die Ergebnisse unserer neuen Forsa-Umfrage und über aktuelle sowie kommende Trends gesprochen.

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Interior-Designerin Sigrid Gutberlet verwandelt schlichte Bäder in Wohlfühlorte.


Unsere Forsa-Umfrage: Vorlieben bei der Badezimmerausstattung

Das Badezimmer wird in deutschen Haushalten immer wichtiger, so die von Geberit in Auftrag gegebene Forsa-Studie zu den Vorlieben bei der Badezimmerausstattung. Wesentlich ist den Befragten laut Studie u.a., dass das Bad funktional (63 Prozent), sicher (43 Prozent) und modern (40 Prozent) ist. 30 Prozent schätzen zudem das Badezimmer als Ruheort, an dem sie sich entspannen können. Mehr zur Forsa-Studie gibt es demnächst hier.


 

Volker: In der von uns in Auftrag gegeben Forsa-Studie gibt jeder Fünfte an, dass das Badezimmer für ihn in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Frau Gutberlet, können Sie diesen Trend bestätigen?

Sigrid Gutberlet: Ja, das geht mit meinen Erfahrungen einher. Auch für meine Kunden ist das Bad mehr als nur eine Nasszelle: Die Themen Design, Sicherheit und Komfort stehen mehr denn je im Mittelpunkt.So verzeichne ich sehr stark den Wunsch nach einem offenen Raumgefüge mit Überraschungselementen, die durch raffinierte Wandgestaltungen, Einbauten mit Wohnappeal, digitalen Technologien oder eine ausgeklügelte Lichtplanung erzeugt werden. Bauherren planen von vornherein ein deutlich größeres Budget für Ihr zukünftiges Bad ein als noch vor wenigen Jahren.

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Das AquaClean von Geberit sorgt nachts mit dezentem Orientierungslicht für ausreichend Helligkeit.

Volker: Apropos Lichtplanung: Welche Rolle spielt die indirekte Beleuchtung im Bad, wie wir sie bei Geberit beispielsweise mit dem Dusch-WC AquaClean Mera Comfort oder dem Sanitärmodul Monolith anbieten?

Sigrid Gutberlet: Mit dem indirekt beleuchteten Dusch-WC bedient Geberit perfekt den Trend: Intelligente indirekte Beleuchtungsquellen werden immer beliebter. Als nächtliches Orientierungslicht sorgen sie bereits beim Betreten des Bades für einen sicheren Weg zum WC ohne die Nachtruhe zu stören.

Volker: Das bringt mich direkt zur nächsten Frage. Das Thema Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt bei unseren Befragten. Auch ein Trend für Sie?

Sigrid Gutberlet: Ja, die Entwicklung geht ganz klar Richtung intelligentes Bad, das unser Leben nicht nur leichter, sondern auch sicherer macht: generationsübergreifend, mit Gewinn an Ästhetik und Komfort. Dazu gehören neben dem Licht auch bodenebene Duschen, WCs mit Selbstreinigung und Hebe- bzw. Senkautomatik, designstarke Haltegriffe und rutschsichere Fliesen.

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Bodenebene Duschen und Fliesen im XXL-Format für ein modernes Badezimmer.

Volker: Modernes, zeitgemäßes Design ist für 40 Prozent unserer Befragten ein wichtiger Aspekt. Haben Sie hier ein paar Tipps für unsere Leser, die sich vielleicht gerade Gedanken zur Badrenovierung machen?

Sigrid Gutberlet: Der lebendige Materialmix ist sehr angesagt. Fugenlose Bäder aus Kalk- oder Lehmputz stehen ebenso hoch im Kurs wie die Verwendung von Holz, eigens für Nassräume entwickelte Tapeten, Marmor oder Granit. Ein weiterer Trend, der sich abzeichnet, sind XXL-formatige Fliesen, die mit bis zu 1 x 3 m für im wahrsten Sinne des Wortes große Auftritte sorgen. Diese Materialien verwandeln in Verbindung mit Parkettböden das Bad in einen Ort mit Wohncharakter und sind gleichzeitig ein Statement der Moderne und Statussymbol. Heute zeigt man sein Bad voller Stolz, der große Wagen vor der Garage ist von „inneren“ Werten abgelöst worden.

Volker: Für uns erfreulich waren die Stimmen zum Dusch-WC, für das sich 41 Prozent entscheiden würden, wenn sie die Wahl zwischen ihm oder einem normalen WC plus Bidet (22 Prozent) hätten. Was sagen Sie als Expertin zum Dusch-WC?

Sigrid Gutberlet: Das Dusch-WC hat eine neue Ära in der Badkultur eröffnet. Noch vor einigen Jahren war der Wunsch nach der Kombination WC und Bidet sehr ausgeprägt. Geberit hat die Wünsche seiner Kunden sehr gut erfasst und umgesetzt. Bislang habe ich selber noch kein Dusch-WC, aber bei der nächsten Badsanierung möchte ich es definitiv berücksichtigen.

 

Volker: Wagen wir zum Schluss noch einen Blick in die Glaskugel: Können Sie uns einen Ausblick auf das Bad der Zukunft geben?

Sigrid Gutberlet: Ja, gerne: Hinterleuchtete große Glaswände mit wechselnden Lichtfarben und das Fernsehen werden verstärkt Einzug in deutsche Bäder halten. Ansonsten – aber das ist sicher nicht überraschend für Sie (lacht) – geht der Trend geht weiter in Richtung Digitalisierung. In einigen Jahren werden intelligente Spiegel mit Eye-Tracking oder sturzsichere Fliesen mit Airbag-Funktionen zum Standard gehören. Und auch wenn Apps bereits im Badezimmer angekommen sind, wird sich hier noch sehr viel mehr tun. Wir haben die Spielwiese der Möglichkeiten gerade erst betreten. Es wird noch sehr spannend und ich freue mich darauf!

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