Kleiner Junge sitzt auf Toilette. ©Adobe Stock

Service & Ratgeber

5 Fakten über die Toilette

Zum heutigen Welttoilettentag lassen wir eine oft unterschätzte Erfindung hochleben: das Klo

Zum Welttoilettentag ein Hoch auf unser WC

Über den Welttoilettentag haben wir hier ja schon öfters berichtet – das Ganze ist uns ein wichtiges Anliegen. Denn was für dich und mich ganz normal ist, stellt für Milliarden Menschen weltweit ein unvorstellbarer Luxus dar: ein eigenes WC. Der Welttoilettentag am heutigen 19. November macht auf diesen Umstand aufmerksam. Grund für uns, uns dieser Erfindung ausführlich zu widmen, der im Alltag viel zu wenig Aufmerksamkeit zuteil kommt. Voila: fünf Fakten rund um die Toilette!

1. Warum gibt es den Welttoilettentag?  


Der Welttoilettentag hat das Ziel, die weltweite Sanitärversorgung zu verbessern. Bereits 2001 von der Welttoilettenorganisation initiiert, riefen die Vereinten Nationen ihn 2013 erstmals offiziell aus. Seitdem findet er jährlich am 19. November statt. Hintergrund ist, dass rund 2,5 Milliarden Menschen ohne eine Toilette auskommen müssen. Folgen sind verunreinigtes Trinkwasser und mangelnde Hygiene. Durch Zugang zu einer besseren sanitären Versorgung könnte die Lebenserwartung vielerorts gesteigert werden. Ein Ziel, das auch wir von Geberit mit unseren Sozial-Projekten unterstützen.  

2. Seit wann gibt es moderne Toiletten, wie wir sie kennen?

Der spannenden, mehr als 3.000 Jahre umfassenden Historie der Toilette haben wir ja bereits einen eigenen Beitrag gewidmet. Das moderne W(ater)C(loset), wie wir es kennen, wurde 1596 in England erfunden: Sir John Harrington erbaute eine Toilette mit Wasserspülung, Spülkasten und Ventil, die sogar Königin Elisabeth I. überzeugte. Rund 200 Jahre später griff Alexander Cumming die Idee Harringtons wieder auf und erweiterte das Klosett um ein S-förmiges Abflussrohr, um den Geruch in Schach zu halten. Der Siphon war geboren. Thomas William Twyford of Hanley fertigte 1870 eine WC-Variante aus Keramik. Das erste Dusch-WC, das den Po sanft mit Wasser reinigt, kam 1957 auf den Markt. Erfunden hat es der Schweizer Hans Maurer, der es damals zum Patent anmeldete.

 

Saubere Toilette Dusch-WC Geberit AquaClean.

Der Welttoilettentag macht darauf aufmerksam, dass moderne, saubere Toiletten leider noch immer nicht überall vorhanden sind.

3. Wo gehen wir am liebsten zur Toilette?

Wir haben in diesem Frühjahr im Rahmen unserer Bessermüsser-Kampagne eine eine repräsentative Forsa-Umfrage zu den Toilettengewohnheiten  durchgeführt. Dabei ging es auch um die Frage, welchen Stellenwert die eigene Toilette hat. Das Ergebnis: Die meisten sind „Nur-zu-Hause-Könner“: Die Mehrheit (69 %) geht am liebsten zu Hause auf die eigene Toilette, 9 % nutzen sogar nahezu ausschließlich das heimische WC. Und 0 % bevorzugen fremde WCs. Das eigene WC steht also hoch im Kurs.

Forsa-Umfrage Toilette Zufriedenheit.

Zufrieden, aber offen für Neues – so lässt sich die Beziehung der Befragten zu ihrem WC beschreiben: aus der von Geberit in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage. 

4. Wie zufrieden sind wir mit unserem WC?

Ein weiteres Ergebnis unserer Forsa-Umfrage*: 23 % der Befragten haben sich noch nie Gedanken über ihr WC gemacht. Konkret darauf angesprochen, sind aber 88 % grundsätzlich zufrieden mit ihrer Toilette. Kein Wunder, die sanitären Standards sind vergleichsweise hoch in Deutschland. 42 % der Befragten finden jedoch, es gebe mittlerweile modernere Toiletten als die Standard-Keramik. So werden inzwischen Dusch-WCs wie das Geberit AquaClean auch hierzulande immer beliebter.  

5. Ist die Toilettte noch immer ein Tabu?  

Über die Toilette spricht man nicht? Auch das scheint sich laut Forsa* zu wandeln, denn anscheinend sind wir in diesem Punkt weniger schamhaft als gedacht: Lediglich 16 % der Befragten sprechen mit niemandem über den Toilettengang. Jeweils ein Drittel gibt an, sich mit dem Partner (36 %), mit engen Familienmitgliedern (30 %) oder mit jedem, sofern das Thema aufkommt (32 %), über den Toilettengang auszutauschen. Das Interessante dabei: Es sind vor allem die unter 30-jährigen, die weniger Probleme haben, offen darüber zu sprechen als ältere Befragte. Der Aachener Psychoanalytiker Micha Hilgers meint dazu, dass dies ein Resultat einer liberaleren Erziehung sei: „Je freier und unkomplizierter Körperlichkeit in Kindheit und Jugend erlebt wurde, desto entspannter auch das Verhältnis zum Toilettenkomfort.“ – Ich finde, wir können gar nicht oft und entspannt genug über das Thema sprechen – erst recht an einem Tag wie heute. In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Toilette!

*Basis: Forsa-Umfrage im Auftrag der Geberit Vertriebs GmbH unter 1.014 Befragten (Erhebungszeitraum: April 2020).

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