Bad mit Holzmöbeln und -details

Bad & Design

Natürlich wohnlich: Holz im Bad

Es ist natürlich, belebt den Raum und schafft eine angenehme Atmosphäre: Holz hält aus vielen Gründen gerade Einzug in unsere Badezimmer. Welche Vorteile Holz dabei hat und wie du es am besten pflegst, erkläre ich dir in diesem Beitrag. Richtig angewandt sprechen viele Vorteile für einen großzügigen Einsatz des Naturmaterials Holz.

Es ist natürlich, belebt den Raum und schafft eine angenehme Atmosphäre: Holz hält aus vielen Gründen gerade Einzug in unsere Badezimmer. Welche Vorteile Holz dabei hat und wie du es am besten pflegst, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Badmöbel aus Holz, ein Parkettboden oder hölzerne Gestaltungselemente – das natürliche Material kann an verschiedenen Stellen eingesetzt werden. Dabei sieht es nicht nur toll aus, es sorgt auch für ein entspanntes Raumklima und verwandelt das Bad so schnell in einen persönlichen Wohlfühlort.

Holz im Bad – die Vorteile

  • Den Ausspruch „Holz lebt!“ haben viele schon einmal gehört. Im Klartext bedeutet er: Holz hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben zu können. Das hat einen positiven und gesunden Effekt auf das Raumklima.
  • Stilsicher ist es allemal: Holz im Bad ist einer der Einrichtungstrends des Jahres. Dabei sorgen unterschiedliche Holzarten für verschiedene Stile – von hellem Zirbenholz mit seinem einzigartigen Geruch bis zu dunklem Ahorn für besondere Eleganz ist für jeden Geschmack etwas dabei.
  • Einer wissenschaftlichen Untersuchung der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft zufolge haben manche Holzarten eine antibakterielle Wirkung. Diese tritt sowohl im Holzinneren als auch an der Oberfläche auf. Unser heimisches Kiefernholz hat sich in der Studie übrigens mit einer besonders antibakteriellen Wirkung hervorgetan – aber auch Eiche und Lärche töten Bakterien verlässlich ab.
  • Last but not least entsteht durch den Einsatz des Naturmaterials Holz eine ruhige Wohlfühlatmosphäre im Badezimmer. Vor allem im Zusammenspiel mit dem Element Wasser entsteht dabei eine besonders ursprüngliche Wirkung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Waschtischunterschrank aus Holz?

 

Die Betätigungsplatte Sigma 50 in Holzpotik

Ein besonderer Blickfang: Viele Elemente im Bad können Holzoptik haben, so wie diese Betätigungsplatte Geberit Sigma 50.

Hölzerne Badmöbel von Geberit

Eine harmonische Kombination: Wände aus grauem Beton und hölzerne Badmöbel

Holz im Badezimmer – die Pflegeroutine

Du ziehst das Naturmaterial nicht nur im Bereich der Badezimmermöbel, sondern auch für die gesamte Raumgestaltung in Betracht? Dann solltest du eine kleine Pflegeroutine befolgen.
Folgende zwei Punkte gelten:

 

1. Massivholzdielen können Wände oder auch den Boden im Bad zieren. Allerdings nur behandelt. Wer sich für eine Lackierung entscheidet, muss besonders sorgfältig vorgehen, denn: Bereits durch feine Risse im Lack kann Wasser in das Holz eindringen. Aufgrund der saugenden Wirkung von Holz breitet sich die Feuchtigkeit rasch aus und der Lack droht großflächig abzuplatzen. Das sieht unschön aus und die Reparatur ist umständlich. Tipp: Spezieller Bootslack eignet sich besonders gut für die Behandlung von Holz. Zudem ist er hydrophob. Die Variante Ölen sollte regelmäßig wiederholt werden. Mehrfach aufgetragen garantiert das Öl aber eine dichte Versiegelung der Holzoberfläche.

2. Für die Reinigung von geölten Holzdielen im Badezimmer gilt: Weniger ist mehr. Mit einem nebelfeuchten Tuch kann die Oberfläche einfach abgewischt werden. Zwei- bis dreimal im Jahr freut sich das Holz über eine Behandlung mit Hartwachs-Öl. So wird verhindert, dass das Holz durch den steten Wasserkontakt aufquillt. Positiver Nebeneffekt: Hartwachs hat eine schmutzabweisende Wirkung – Wasserflecken oder Kalkablagerungen haben keine Chance.

 

Eine Holzbank mit Handtüchern im Bad.

Passt in (fast) jedes Badezimmer: Ein schöner Stuhl oder eine Bank aus Holz sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch praktisch.

Holz ist nicht gleich Holz

Das Naturmaterial Holz bringt viele Pluspunkte mit sich, doch nicht alle Holzarten bieten sich gleichermaßen für die Ausstattung im Nassbereich an. Rote Holzarten wie Merbau und Jatoba beispielweise verursachen in Kontakt mit nassen Handtüchern unschöne Flecken. Geeignete Holzarten für das Badezimmer hingegen sind: Ahorn, Birke, Buche, Douglasie, Eiche, Erle, Esche, Fichte, Kiefer, Kirsche, Lärche, Pitchpine, Teak, Ulme und Walnuss.

 

 

Dieser Beitrag erschien erstmals 2017 und wurde nun aktualisiert.

Bildquelle Titelbild: Adobe Stock/ New Africa

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